Gustav Hochstetter

Gustav Hochstetter – dem Vergessen entrissen

Eva Homrighausen stellt den Verfasser humoristischer Kolumnen und Verse aus seiner 1919 erschienenen Sammlung mit Gedichten vor: Entdecken Sie „Venus in Seide“ und hören Sie perlende Gedichte wie „Ich und der Sekt“ – Zeilen, die frisch daherkommen und denen man ihr Alter von über 100 Jahren nicht anmerkt.

Buchcover Foto: Ursula Michalke

Mehr als ein Dutzend seiner Gedichte hat Eva Homrighausen inzwischen vertont. Sie sucht dabei in der Melodie die Farbe und Stimmung der Gedichte jeweils wiederzugeben; das gelingt auch Zdeněk Ehrenberger ganz großartíg mit seinen Arrangements.

Geeignet sowohl für ein Programm in Kulturhäusern als auch für „Wohnzimmerkonzerte„.
Die Programme sind zwischen 30 und 90 Minuten lang.


Resümee einer internen Veranstaltung über Gustav Hochstetter für den Deutschen Verband Frau und Kultur am 13.02.2020:
Eva Homrighausen bereitete uns zusammen mit ihrer Begleitung, dem tschechischen Musiker Zdenêk Ehrenberger, einen sehr vergnüglichen Nachmittag. Wir lernten einen zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Schriftsteller kennen – Gustav Hochstetter (1873-1944). Der Autor humoristischer Texte und Gedichte war Literaturprofessor und Redakteur der „Lustigen Blätter“. Seine Werke erschienen in illustrierten Fassungen, u. a. von Walter Trier und Lotte Reiniger. Er war jüdischer Herkunft und starb im KZ Theresienstadt.
Frau Homrighausen kannten wir als brillante Vorleserin, jetzt überraschte sie uns auch noch als Komponistin und Sängerin. Aus dem Buch „Venus in Seide“ trug sie selbst vertonte Gedichte vor, die Zdenêk Ehrenberger arrangiert hatte und auf der Gitarre begleitete. Die frivolen Liebeslieder waren ein echter Genuss. Besonders erheiterte uns die ausgesprochen witzige Kurzgeschichte „„Das D-Zug Telegramm“.
Ursula Michalke, Deutscher Verband Frau und Kultur e. V.,